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Rhönklub Zweigverein Meiningen

Meininger Hütte

die neue Meininger Hütte

Die Meininger Hütte von oben

Livebilder von der Meininger Hütte Bitte den Link am Ende des Textes nutzen!

Die Hohe Geba, der markante, kolossale Berg der Thüringer Rhön, der eine einzigartige Fernsicht gewährt, hat von altersher die Natur- und Wander- freunde angelockt. Weit über die Grenze Thüringens reichte der Ruf dieses Berges. Als im Sommer 1867 in der Flur Geba die meiningische Landvermessung ausgeführt wurde, soll, wie der Märchendichter Ludwig Bechstein berichtete, das erste Blockhaus erbaut worden sein.                    Das “Geba-Haus-Komitee” errichtete 1874 ein Blockhaus, das bei schlechter Witterung Unterkunft gewährte. 20 Jahre später wurde es mit Zinkblech gedeckt. In dem Aufenthaltsraum standen grob geschnitzte Bänke und Tische. Um die Jahrhundertwende war das primitive Blockhaus zu klein, um die zahl- reichen Wanderfreunde aufzunehmen. Man wünschte auf eigenem Grund ein größeres Haus mit Wirtschaftsbetrieb und Übernachtungsmöglichkeiten. Da der Rhönfreund Hugo Hack das Baukapital lieh, konnte mit dem Hausbau begonnen werden. Am 2. Juli 1897 wurde es in Anwesenheit von Herzog Georg II eingeweiht. Als nach dem Ersten Weltkrieg die Gebabesuche enorm zunahmen, war die Hütte zu klein, und es wurde 1925 eine Erweiterung vorgenommen. Nach der Erweiterung im Jahr 1925 hatte die Meininger Hütte 10 Fremdenzimmer und ein Jugendlager mit insgesamt 32 Übernachtungs- möglichkeiten. Im Jahr 1930 konnte schließlich eine Wasserleitung in Betrieb genommen werden, so dass fortan der mühsame Transport mit Schulterjoch und Eimer von der Gebaquelle zur Hütte entfallen konnte.Die Meininger Hütte hatte als besteingerichtete Berghütte der Rhön nach Aussagen von Experten einen guten Ruf weit über die Grenzen Thüringens hinaus. Viele Berliner und Leipziger zog es zur Geba, um in unberührter Natur ein paar Tage auszuspannen. Manche Gäste kamen Jahr für Jahr.                                  1945 war das Geba-Haus erst von amerikanischen, dann von sowjetischen Soldaten besetzt. Gemäß SMAD-Befehlen 124 und 126 vom 30. bzw. 31.10.1945 wurde auch der Rhönklub enteignet. Die Vermögenswerte wurden in Volkseigentum überführt. Als die Soldaten abgezogen waren, wurde das “herrenlose Berggasthaus” total ausgeplündert. Danach wurde es aus staatlichen Mitteln neu eingerichtet und der “Freien Deutschen Jugend” übergeben. Wenn auch der Rhönklub nach 1945 auf dem Gebiet der DDR nicht mehr existieren durfte, war das traditionsreiche Berghaus noch über 15 Jahre für die Wanderer zugänglich. Es wurde ab 1945 als Jugendherberge mit dem Namen “Lieselotte Herrmann” bewirtschaftet.                                    Das abrupte Aus kam 1962, als die Bergkuppe von der Sowjetarmee zum Sperrgebiet erklärt wurde und eine Radarstation Stellung bezog. Zunächst durch Wachposten abgeschottet, bald jedoch mit einer Stacheldraht- umzäunung umgeben, war kein Zugang mehr zur Meininger Hütte möglich.   Das Gebahaus stand nach der Errichtung der Militäranlagen leer und war so den Witterungsunbilden hilflos ausgesetzt. Im Jahre 1967 brannte dann das Gebahaus bis auf die Fundamente nieder.                                              Bereits anlässlich der Wiedergründungsversammlung am 17. Mai 1990 wurde die Forderung zur Rückübertragung dieser Liegenschaft geltend gemacht und an den Wiederaufbau der Meininger Hütte gedacht. Der Rhönklub mußte im Jahre 1990 sein eigenes Gelände zurückkaufen. Der erste Spatenstich zum Wiederaufbau der "Meininger Hütte" erfolgte am 21. Juni 1997. Am 2. Mai 1998 konnte die Einweihung der Meininger Hütte gefeiert werden. Viele unserer Mitglieder haben in über 1300 freiwilligen Arbeitsstunden einen anerkennenswerten Beitrag beim Aufbau geleistet. Seit dem Wiederaufbau wird die Hütte nicht nur von unseren Mitgliedern, sondern auch von vielen Wanderern aus ganz Deutschland und dem Ausland genutzt.                        . Übernachtungen für Wandergruppen (Matratzenlager) bis max. 12 Personen sind möglich..Auskünfte und Buchung über Hohe Geba GbR per Mail an         kontakt@hohe-geba.de oder Telefon 036943 24597

Anlässlich des Sommerfestes am 28.08.2005 urde auf dem Aussichtshügel ein Richtungsweiser enthüllt. Dieser Richtungsweiser weist auf ca. 40 markante Punkte der Rhön und des Thüringer Waldes hin. Der Sockel wurde vom Gebaverein errichtet, die Edelstahlplatte wurde von unserem Zweigverein mit finanzieller Unterstützung des Wanderfreundes Hermann-Josef Kiel angebracht.

Livebilder von der Meininger Hütte sind auf der Webseite des Fremdenverkehrsvereines Geba e.V. zu sehen.

für die Liveansicht bitte auf das Bild klicken!

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